Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verweben v.
verweben , v. , zu weben wehen ( s. th. 13, sp. 2636), nur in frühnhd. zeit; vereinzelt intrans.: abr nicht alsosoln werden fro, die gots wort widerstreben, sondern vergehnund nit bestehn, wie sprewr im wind verwAeben B. Waldis psalter 1 b . sonst transitiv: das sie der wind wegfre und der wirbel verwebe Luther bibel 4, 66 B.; las sie nur faren wie die sprew, so der wind verwebd 30, 3, 565 W.; ähnlich H. Sachs 15, 240 G.; Mathesius ausgew. w. 3, 268 ; Sarepta (1571) 50 b ; die fackeln führten uns, die leichen zu bestatten, er ( der gatte ) zog sich kläglich nach als ein verwebter schatten Bes…