Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
veruneinigen v.
veruneinigen , v. , seit ende des 16. jahrh. in der literatur, seit 1700 in den wb. belegt: Kramer 1, 286 a ; Ludwig , Steinbach, Adelung ( in der edleren schreibart entzweien ), Campe. mundartlich nicht häufig: Tobler appenz. sprachsch. 190 ( im schweiz. id. dafür veruneinse); Fischer 2, 1395 . 1 1) am häufigsten ist reflexiver gebrauch: 1@a a) sich mit andern v.: darnach veruneinigten sich die gebietiger mit dem hohemeister und den conventen Schütz hist. rer. pruss. 5 , e 4 e ; ich habe mich mit meinen brüdern in dem walde veruneiniget Lessing 1, 226 M. auch geradezu in streit gerathen: esz …