Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verträumen verb.
verträumen , verb. , seit 1700 gebräuchliche bildung, meist in poetischer sprache: Stieler 2303 ; Adelung; Campe ; schwäb. Fischer 2, 1386 ; ostfries. ferdrömen Doornkaat 1, 444 b ; nordfries. ferdremm Schmidt-Petersen 37 b ; nl. verdroomen scheint dem deutschen entlehnt. der gebrauch ist in der regel trans. 1 1) ' eine zeit träumend verbringen ' : vana spe ex insomniis addita laetari Stieler ; es fielen wachend mir die müden augen zu, und suchend nach dem schlaff, verträumt ich meine ruh' Warnecke poet. versuch 367 ; wie süs verträumt ich nicht die jugendlichen stunden einst in Sophiens arm G…