Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vertoben verb.
vertoben , verb. , zu toben, mhd. nhd. vertoben mhd. wb. 3, 47 b ; Lexer 3, 270 ; defervere Diefenbach-Wülcker 569 ; Stieler 2283 ; Kramer 2, 1093 c ; desaevire Dentzler 314 b ; leniri, sedari Kirsch 2, 315 a ; Campe. schweiz. Stalder 1, 272 ; Seiler Basel 106 ; schwäb. Fischer 2, 1380 . mnl. verdoven Verdam 619 a . über die verschiedenen bedeutungen vgl. Wilmanns gramm. 2 , § 126, 4 b und 6. 1 1) ' übermäszig in den zustand des tobens gerathen, stark toben ', nur in älterer sprache. intrans.: hui teuffel, ich musz verrasen, .. ich vertob, halten mich Fischart Garg. 366 neudr.; in zwîvelm muot…