Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
versupfen verb.
versupfen , verb. , nur obd. in älterer sprache, zu supfen ( s. d. ), verwandt mit saufen. inebriari Scherz gloss. germ. 1782 . vgl. elsäss. Ch. Schmidt 403 ; bair. Schmeller 2, 319 ; schwäb. Fischer 2, 1372 . 1 1) intrans. ' dürr, trocken werden, verschmachten ': die hüner versüpffen, küe verseyen Sachs 4, 260, 6 Keller; gemeiniglich werden sie zu solcher zeit volkömlich versupfft Thurneisser alchymia 2, 69 . 2 2) ' ersaufen, völlig untergehen in etwas ': an gmainer verfürung, darin sy fast versupfft sind Eberlin v. Günzburg bei Fischer ; es ist kein figur gleicher dem tod dann ein mensch, de…