Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verstänkern verb.
verstänkern , verb. , intensive weiterbildung oder eher wohl neubildung mit dem subst. stänker, hat das vorige verdrängt und erscheint seit mitte des 17. jhs., während das einfache verb. erst später nachzuweisen ist; vgl. th. 10, 2, 836. ' die luft, das wasser stinkend machen, verpesten ': also dasz sich die liebliche lufft selbsten ob unserm elend und jammer entsatzte, veränderte, und alles um uns herum verstenckerte, dasz schier niemand bey uns vorüber ging, der nit die nase zuhielt Grimmelshausen Simpl. 514 Kögel; willst du das schnöde geschmeisz zertreten, verstänkert es dir die luft, die …