Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verschweifen verb.
verschweifen , verb. , bei Campe und Adelung nicht verzeichnet; ein zu schweif gebildetes verschweifen wird indessen besonders in technischem sinne viel gebraucht: mit einem schweif ( nach den verschiedenen technischen bedeutungen des wortes ) versehen, in einen schweif ausgehen lassen, oft mit betonung des gewundenen, geringelten, z. b. bei der zeichnung und ornamentierung: seltsam verschweifte linien. sich verschweifen, sich ringelnd winden, schweifartig ausgehen; er könnte den eisenfang seines windofens zu seinem brennenden namen-zug verschweifen und ringeln lassen. J. Paul flegelj. 3, 145 …