Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verschlendern verb.
verschlendern , verb. in gemächlicher thätigkeit etwas beenden, versäumen. mhd. mnd. nicht nachgewiesen, wol aus dem nd. holl. slender, gang Kramer 1, 346 , s. th. 9, 629; verschlendern, damnum facere obambulando Stieler 1817 : wenn du deine zeit schlecht angewendet .. so bist du doch indessen ein persönchen geworden, das sein glück machen kann und musz; verschlendere und verschleudere nur auch das nicht wieder. Göthe 20, 133 ; er konnte um so mehr viele stunden verschlendern, als die zeit, die er zu lesen anwendete, ihm bei einem geweckten gedächtnisz immer viel frucht brachte. 20, 250; man w…