Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verrammeln verb.
verrammeln , verb. 1 1) durch einrammeln von pfählen den weg versperren: die thüre war verrammelt und von auszen so geschickt verschüttet und bedeckt, dasz ich nun wohl begriff, warum ich sie heute früh vergebens gesucht hatte. Göthe 30, 118 ; um den schwedischen fahrzeugen die annäherung unmöglich zu machen, liesz er die mündung des Mains durch viele eingeschlagene pfähle verrammeln. Schiller hist.-krit. ausg. 8, 261 ; alle kettenhunde liefen los und ledig herum, alle hofthüren wurden verrammelt. Kotzebue n. kl. schriften 148 ; da ist noch das nest, es ist zerrissen und verrammelt, die jungen…