Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verpafeln verb.
verpafeln , verb. schlecht werden, machen, oberdeutsche form zum schriftdeutschen verbafeln ( s. theil 12, 89), das ich durch einige ( oberd. ) belege hier ergänze: wann die waar lang in dem kauffmannsgewölb verschlossen ligt, so wird sie verpofflet. Abele unordnung 298 (1669) ; verpafelte waar: eine trege, langsame, faule schwester .. sitzet und hat die hende im schosze oder wenn sie je auffstehet, so henget sie das fenster an hals oder suchet flöhe unter dem peltze oder trit an die thüre und schnapt nach der lufft. verpaffelte ware die henget man gern an laden, doch gehen soliche schwestern …