Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vermorschen verb.
vermorschen , verb. mürb aus einanderfallen. 1 1) in sinnlicher bedeutung: jahre fliehen, jahre kommen, wachen endlich auf die knaben, und die mauer, die vermorschte, altershalben ist gefallen. Göthe 5, 273 ; ah du, willkommen, gute mutter eule, hältst struppich wacht auf der vermorschten säule. J. F. Kind ged. . .. ; da sah ich aufgestellet einen sarg, drin eines pilgers müder leib vermorschte. Rückert 293 . 2 2) übertragene bedeutung: und mich freuts, dasz ich noch nicht zu alt und zu vermorscht bin, um in vollster weise neue liebe zu gewinnen. Auerbach forstmeister 2, 61 ; nicht schreitet z…