Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verlochen verb.
verlochen , verb. 1 1) mit löchern versehen Adelung 4, 1473 ; die eisenarbeiter verlochen das eisen, wenn sie löcher zu den nägeln und nieten einschlagen. die zimmerleute verlochen das zimmerholz. ebenda. vgl. Schm. 1, 1427 Frommann. 2 2) in ein loch scharren, ohne sorgfalt vergraben. Adelung a. a. o. Schm. a. a. o. Tobler ( Appenzell ) 185 , Stalder ( Schweiz ) 2 , 176. das wort wird hauptsächlich vom verscharren der thiere gebraucht: drauf wurde das unthier vollends todt geschlagen und verlocht. Heber schatzk. 194 ; dann von gerichteten: Tobler 185 ; endlich überhaupt für ( heimliches ) begr…