Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verlauben verb.
verlauben , verb. erlauben, mhd. verlouben ist in der bedeutung ' erlauben ' nur selten, reichlichere belege finden sich für sich verlouben eines dinges, sich von etwas beurlauben, trennen. in erster bedeutung: verhengen und verlauben. Höfer z. 2, 487 ; in letzter bedeutung: sage, Elizabet, was trîbest duo? war umme hât dîn houbet der crônen sich verloubet, daʒ du si ledec lêʒes sîn? Elisabeth 932 Rieger; si warf abe ir gefloiir, si want ein snodiʒ sloiir wider umme ir houbet. der zirde sich verloubet si hatte ôtmûdecliche. 2443 . das wort scheint, wie auch bei verlaub schon angedeutet, besond…