Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verhoffentlich adj. und adv.
verhoffentlich , adj. und adv. was erhofft wird, zu erhoffen ist, mhd. nicht nachgewiesen, doch im frühesten nhd. vorhanden, daneben die verkürzte form verhofflich ( bei Ayrer verhöfflich): war ain sollicher durftiger mentsch, das er ain stum war und nit bei sinnen; verhoffenlich, der allmechtig hab ine in seinem reich höcher begapt. Zimmerische chron. 3, 30, 7; ( es ist ) aber verhoffenlich, sie seie mit aim gueten fuchsschwanz wol erstrichen worden. 3, 72, 10; das beschach, verhofenlich, es sei hiemit gros bubenwerk abgestelt worden. 4, 92, 3; verhöfflich dasz .. ich für die jungfrau kommen …