Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verfremden verb.
verfremden , verb. , intransitiv, zu einem fremden werden: während die eltern sich verfremdet und tiefverletzt vorkamen, da man in ihrem beisein und gewisz über sie ( französisch ) sprach. Auerbach neues leben 1, 127 ; transitiv, von dingen, in fremden besitz bringen: sie wäre an kindesstatt angenommen und haus und äcker der küferin wären nicht verfremdet worden. dorfgesch. 4, 242. fehlt im mhd. wörterbuche, doch z. b. reflexives sich vervremden ( in übertragener bedeutung, fehlen, nicht da sein ) in einer urkunde von 1487: begeb sich esz dann das kein manszbilde nach wibsbilde des geslechts w…