Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vererbung f.
vererbung , f. erbliche übertragung, mhd. vererbunge, selten, nhd. vererbung Stieler 385 : es fand ( bei den königen ) nach analogie des gemeinen erbrechts, eine vererbung im mannsstamme statt .. nach graden. Dahlmann dän. gesch. 1, 167 ; durch vererbung ging das gut auf ihn über. in der lehenssprache, umwandlung des mannlehens in erblehen: als wir auch solch sein unterthänigstes suchen .. umb seiner treuen dienste willen, bei uns stattfinden und umb angeregte summ ihm die vererbung wiederfahren zu lassen gnedigst gemeint sind. weim. staats-archiv 1661.