Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verdicken verb.
verdicken , verb. dick machen, in den wörterbüchern erst bei Adelung. 1 1) transitiv: er verdickte die säule, so dasz sie das gebälk tragen konnte; die luft verdicken, mehr luft in einen raum zusammenpressen. Adelung 4, 2, 1399 ; ein decoct, einen saft verdicken. ebenda; fieber, nervenschwäche, getränke können die bilder der einbildungskraft so verdicken und beleiben, dasz sie aus der innern welt in die äuszere treten und darin zu leibern erstarren. J. Paul 41, 55 ; bildlich: ( das zimmer ) war grosz und geräumig, auch kühl gewesen und doch lag etwas in dem zimmer, was ihm die luft verdickte. …