Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verderbnis f. n.
verderbnis , f. n. das verdorbensein ( zustand ), mhd. verdërpnisse, in den glossarien der übergangszeit verderpenisz, z. b. des meres ( gefährdeter zustand des meeres durch klippen ). Dief. nov. gloss. 7 a ; nhd. verderbnisz daneben verderbnusz Maaler 416 b , so auch schon mhd. ( s. u. ); das geschlecht schwankt schon mhd. zwischen fem. und neutr., nhd. ersteres z. b. Maaler , Steinbach 1, 322 , später Wieland , Schiller, Fichte u. a., letzteres Steinbach (1724) 55 , Frisch 1, 193 , Pauli , Winckelmann, Göthe und Lessing schwankend; mhd. eine ursache, daz die landt gemeinlichen zu unfrede und…