Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verbuben verb.
verbuben , verb. verhuren, durch hurerei durchbringen, mhd. verbuoben, virbuobin, propudiare Dief. 466 b ; nd. verbueven ebenda. 1 1) transitiv zu dem intransitiven buben, scortari, s. th. 2, 462, auch mhd. transitiv, in den wörterbüchern zuerst bei Frisch 1, 148 c . Adelung versuch 4, 1389 ; heute ungebräuchlich: und weil der bapst sampt allen stifften und klöstern (als die diebe und schelcke) solche güter ... so greulich verkriegen, so schendlich verhuren, verbuben und verbrassen und kein ampt dafür thun, acht ichs auch nicht gros. Luther 5, 301 a ; wie viel er so viel jar .. als vom fremden…