Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verbeinen verb.
verbeinen , verb. , mhd. verbeinen. 1 1) intransitiv, zu bein, knochen werden, dann in übertragener bedeutung ' verhärten ' ( vergl. verknöchern), besonders das part. praet. verbeint, verhärtet, unempfindlich. physisch: er läszt ihn erbärmlich schlagen, nichts geht ein, so dasz man meint, St. Christophus sei verbeint. Bucher bei Schm. 1, 245 Fromm. auf gemütszustände übertragen: sind ( wir ) darinn also verhertet und verbaint. Fronsperger kriegsb. (1578) 1, 135 b ; du wirst wenig finden, welche ein so verbeintes gemüth tragen, dasz sie nicht unterweilen ... die innersten gedancken des gemüts .…