Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
veraasen verb.
veraasen , verb. zum aase, d. h. zu einer für menschen und die meisten hausthiere ungenieszbaren speise machen, beschmutzen; von aasen, weiden ( s. theil 1, 6) zu trennen, gehört zu aas ( morticina caro ); das wort, im nd. stark vertreten, stammt vielleicht dorther. aas nimmt nd. vielfach die bedeutung schmutz Schütze holst. id. 1, 8 an; aasen, eine sache schmutzig machen, aasig, schmutzig ebend. brem. wb. 1, 27. 28. 6, 5. veraasen tritt daselbst als transitiv ( reflexiv ) und intransitiv auf: zu aase werden Doornkaat 1, 440 . Frischbier 1, 3 ; der mensch veraaset, verkommt immer mehr in schmu…