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Variante

nhd. bis spez. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
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18 in 4 Wb.
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Variante

Variante

variieren Vb. ‘abwandeln, geringfügig ändern, durch kleine Veränderungen unterschiedlich, abwechslungsreich gestalten’, auch ‘sich ändern, sich unterschiedlich verhalten, von Gleichartigem (in geringem Maße) abweichen, anders, verschieden sein’, entlehnt (Anfang 16. Jh., in intransitiver Verwendung Mitte 16. Jh.) unter Einfluß von gleichbed. afrz. frz. varier, aus lat. variāre ‘Mannigfaltigkeit, Abwechslung in etw. bringen, verändern, bunt machen, verschieden, bunt sein, (ab)wechseln, veränderlich sein’, zu lat. varius ‘mannigfaltig, bunt, abwechselnd, verschiedenartig’. Im Dt. erscheint das Verb zunächst in der Form varir(e)n, varieren, seit dem 17. Jh. variiren (von der 2. Hälfte des 19. Jhs. an variieren geschrieben), anfangs als grammatischer Terminus ‘morphologisch abwandeln, flektieren’, dann bald allgemeiner, oft mit Bezug auf Musik, bildende Kunst oder Literatur. – variabel Adj. ‘veränderlich, wandelbar, wechselnd, schwankend’ (allgemein seit 2. Hälfte 19. Jh., vorher besonders vom Wind ‘wechselnd, unbeständig’, Mitte 17. Jh., von Menschen ‘wankelmütig, launenhaft’, Anfang 17. Jh.), Entlehnung aus afrz. frz. variable ‘veränderlich, wechselnd, unbeständig’, spätlat. variābilis ‘veränderlich’; zu lat. variāre (s. oben). Variante f. ‘leicht veränderte Form innerhalb eines Typus, Abwandlung, Abweichung, Spielart’, zunächst Fachausdruck der Textkritik für ‘abweichende Lesart einer Textstelle bei mehreren Fassungen des Textes’ (2. Hälfte 18. Jh.), nach gleichbed. frz. variante, dem substantivierten Femininum von mfrz. frz. variant ‘wechselhaft, unbeständig’, lat. variāns (Genitiv variantis), Part. Präs. von lat. variāre. Variation f. ‘Veränderung, Abwandlung, das Abgewandelte’ (2. Hälfte 16. Jh.), aus lat. variātio (Genitiv variātiōnis) ‘Verschiedenheit, Veränderung’; anfangs ‘Abwandlung des Ausdrucks’ in der Stilistik und ‘Flexion’ in der Grammatik, seit Anfang des 17. Jhs. Gestaltungsprinzip in der Musik ‘melodische, harmonische oder rhythmische Abwandlung eines musikalischen Abschnitts, eines Themas’, dann (2. Hälfte 18. Jh.) auf andere Bereiche übertragen, seit der 2. Hälfte des 19. Jhs. speziell in der Biologie ‘Abweichung von der ererbten Form der betreffenden Art’.
2212 Zeichen · 60 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Variante

    Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

    variieren Vb. ‘abwandeln, geringfügig ändern, durch kleine Veränderungen unterschiedlich, abwechslungsreich gestalten’, …

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Variante

    Goethe-Wörterbuch

    Variante [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. Spezial
    Variantef

    Dt.-Russ. phil. Termini · +15 Parallelbelege

    Variante , f вариант , м

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit variante

1 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von variante

varianten + -e

variante leitet sich vom Lemma varianten ab mit Suffix -e, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

variante‑ als Erstglied (1 von 1)