Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
urrecht n.
urrecht , n. , ' urrechte, die dem menschen angebornen und unveräuszerlichen rechte ' (ur- C 4 c) Meyers convers. lex. 17 5 , 131 a ; Krünitz 202, 304 ff.; Savigny system 1, 335 ; ' in ansehung des erwerbsgrundes sind die rechte entweder angeboren ( s. g. urrechte) oder erworben ' Mühlenbruch lehrb. des pandektenrechts 1 3 , 228 . vgl. grundrecht 2, menschen-, naturrecht. 1 1) im juristischen sinne: ... lehre vom staatsbürgerrechte, der die untersuchungen über das u. und zwangsrecht zur vorbereitung dienen Fichte 3, 11 ; die urrechte dürfen schlechterdings nie aufgehoben werden Novalis 3, 185 …