Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
urlicht n.
urlicht , n. (ur- C 4 c), in der literaturspr. des ausgehenden 18. jh. aufgekommen. syn. ur- oder alllicht Herder 7, 187 S. 1 1) eigenlicht verbreitender körper und das von ihm gespendete licht. vgl. licht II 1 ff.: so wendet sich der verfasser an die rechte quelle, zur sonne nämlich, als demjenigen lichte, das wir gern für ein u. annehmen Göthe II 2, 47 W.; das höchste energische u. II 1, 139 W.; L. Seeger ges. dicht. 1, 36 ; in dem urlichte der sonne Gutzkow (1872 ff. ) 5, 215. vom eigenlicht des diamanten (licht II 9): der eine ( thautropfen ) borget seine helle von einem fremden strahle bl…