Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
urfarbe f.
urfarbe , f. , farbe mit ur- C 4 c. a) grundfarbe 1 entsprechend: streicht man aber einen solchen körper ( gold, kupfer ) an etwas gleiches und glattes, wie z. b. an einen probierstein, so kommt seine u., die schwarze nämlich, nicht zum vorschein, sondern er zeigt die farbe, womit sein gewebe bei dessen erster schichtung und verbindung tingirt ward Göthe II 3, 33 W.; die u. der obersten jacke war vor fett und alter nicht mehr genau zu bestimmen J. G. Müller Siegfried v. Lindenberg 2, 114 ; von den gemälden sind die urfarben geblieben und nur gereinigt worden Stifter 14, 296 ; übertragen: doch …