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ureigen

mhd. bis spez. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

ureigen adj. adv.

Bd. 24, Sp. 2399

ureigen , adj. adv. , eigen mit ur- C 4 c. 1 1) eigen 3 entsprechend, seit urdenklicher zeit leibeigen: patrimonial, u. Kinderling 309 . 2 2) für originell (original) als neubildung bei Campe 5, 245 b , der es dem mit verdeutschungen versehenen franz. wb. Catel s entnahm: ' ursprünglich oder vom ersten anfang an eigen, aus und durch sich selbst, nicht erst von andern bekommen oder andern nachgeahmt ' Campe. in einigen fällen mit bed. 4 sich mischend: niemand konnte sich der gewalt dieser ureigenen natur ... entziehen Immermann 19, 34 B.; mag die naturwissenschaft noch so gründlich ... auf die …

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    ureigenstn.

    Findebuch (Mhd. Wortschatz) · +2 Parallelbelege

    ureigen stn. LvReg.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Ureigenadj, adv

    Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg

    ○ Ureigen , — er, — ste , adj . u. adv . ursprünglich, oder vom ersten Anfang an eigen, aus und durch sich selbst, nicht…

  3. Spezial
    ureigen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    ur|ei|gen adj. 1 (ganz eigen) particolar (-s, -a) 2 original (-ai, -a) 3 (persönlich) personal (-ai, -a). ▬ in seinem ur…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ureigen

6 Bildungen · 6 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von ureigen

ur- + eigen

ureigen leitet sich vom Lemma eigen ab mit Präfix ur-.

Zerlegung von ureigen 2 Komponenten

ure+igen

ureigen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

ureigen‑ als Erstglied (6 von 6)

Ureigenheit

Campe

ureigen·heit

○ Die Ureigenheit , Mz. — en . 1) Der Zustand eines Dinges, da es ureigen ist, wie auch die Eigenschaft einer Person, da sie nur aus ihrem e…

ureigenschaft

DWB

ureigen·schaft

ureigenschaft , f. , ursprüngliche eigenschaft: das penser ist die u. ihrer ... seele Schopenhauer br. 333 Gr.; aus diesem grunde kam er ( V…

ureigenthümlich

DWB

ureigenthum·lich

ureigenthümlich , adj. adv. , ganz eigenthümlich. für originell Campe verd. wb. (1813) 451 b . als neubildung in Campe s wb. 5, 245 b : die …

Ureigenthümlichkeit

Campe

ureigenthuemlich·keit

○ Die Ureigenthümlichkeit , Mz. — en . 1) Die Eigenschaft eines Dinges, da es ureigenthümlich ist; ohne Mehrzahl. 2) Eine vom Ursprunge an e…

ureigenthum

DWB

ureigen·thum

ureigenthum , n. , ursprüngliches eigenthum: endlich gelang es den Deutschen, wieder in den besitz ihres ureigentums zu kommen Fr. L. Jahn 2…

ureigentlich

DWB

ureigentlich , adv. , ganz eigentlich (ur- C 4 a): im allgemeinen ist der Steirer ja stolz auf sein Steirerthum. aber dessen sich u. bewuszt…