Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unterstein m.
unterstein , m. : der mühle mit ober- und untersteinen geschieht schon im 5. buch Mose erwähnung Muspratt chemie (1888) 2, 53 ; bei glasurmühlen Karmarsch-Heeren 1 3 , 636 ; bei spiegelglasfabrication 4 3 , 80 u. sonst. dichterisch für grundstein: umsonst nur trüge ich den baldachin, mit meinem äuszern huldigend dem schein, und, was so kurz wie fall ist und ruin, legt ich zu ewigem bau den unterstein Stefan George Shakespeares sonette 131 . — untersteinen, untrennbares v. mit 1 unter III A 2 b α , mit steinen abgrenzen; vgl. steinen , absteinen , versteinen I A. mhd. understeinen ( im mhd. wb.…