Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
untermaul n.
untermaul , n. , gs. zu obermaul und übermaul 1 ( s. diese ) ; nl. ondermuil. zum gebrauch vgl. zunächst maul und mund; heute schriftsprachlich nur von thieren und in der terminologie der technik gebraucht, während ä. spr. und mundarten es auch für theile des menschlichen kopfes verwenden; für das der ma. vielfach fehlende unterlippe z. b. Schmeller 1, 1497 ; Staub-Tobler 4, 179 ; Fischer 6, 240 ; Hofman niederhess. wb. 247 a ; Bauer-Collitz 107 b , für untergaumen Hentrich Eichsfeld 3 , für den unterkiefer els. wb. 1, 674 a ; Woeste westf. 281 b ( in der form unnermûle, zum f. siehe maul th. …