Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unterjochen untrennbares v.
unterjochen , untrennbares v. ( ausnahmsweise trennbar: er hat uns untergejocht Klinger theater [1786] 4, 128 ), aus lat. subjugare übersetzt (untariauhta ahd. gl. 1, 290, 58; von mhd. underjochelich, mnl. onderjockelijc wird auf * underjochen, onderjocken geschlossen ; nl. onderjukken theilweise als germanismus betrachtet. unterjochnen J. V. Andreä bei Fischer schwäb. wb. 6, 234 ), bleibt bis ins 18. jahrh. selten, ein literaturwort, das weder die sinnliche bed. entwickelt noch in echte mundart dringt ( schweizerisches underjochen heiszt eine brücke mit jochen versehen, stützen Staub-Tobler 3…