Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unsal f., n.
unsal , f., n. , ein schriftsprachlich eigentlich nie wirklich lebendiges wort verschiedener bedeutung. 1 1) unglück, unheil. a) während Luther v. d. guten werken (1520) 58 ndr. in der originalhs. geschrieben hatte: wo wollen aber die bleyben, die nit alleyn solch unfall ( s. d. II 1 a) der christenheyt nit achten, nit furbitten, szondern da czu lachen ( vgl. der christenheyt unfall 59 ndr. ), wurde bereits in einem theile des ersten druckes (A) für unfall: unsal und in einem Baseler drucke (G) unselikeit eingesetzt (6, 241, 17 W. variante; unfäll var. zu unseld pfarrer v. Kalenberg 660; 990);…