Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unname m.
unname , m. , gegenstück zu name. mhd. unname aus dem verb. verunnamen erschlossen. nl. onnaam. in n. spr. mit mhd. âname (onamen, oname, onam Niger Abbas 92 , Diefenbach gl. 18 c , n. gl. 12 b ) zusammengeflossen. heute nur noch mundartlich ( Schmid schwäb. wb. 400 , Fischer 6, 205 , Lenz Handschuhsheim 52 a , Crecelius 847 , Askenasy Frankf. 67 , Hertel thüring. 171 ; bei Staub-Tobler 4, 724 ein beleg d. 16. jhs. ), schriftsprachlich nicht mehr üblich. vgl. aber-, an-, auf-, bei-, ekel-, nach-, neck-, schand-, scherz-, schimpf-, spitz-, spott-, übel-, über-, zuname. 1 1) Stieler 1326 setzt e…