Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ungläubig adj. adv.
ungläubig , adj. adv. , gegenstück zu gläubig ( s. d. ). ahd. ung(e)loubîg; mhd. ung(e)loubic (ungleubig Heinrich v. Neustadt gottes zuk. 4430 ); as. ungilôbig; mnd. un(ge)lovich; mnl. on(ge)lovich; nl. ongeloovig. Staub-Tobler 2, 590 ; Crecelius 845 ; obers. 2, 599 a ; lux. 316 a , Gangler 317 . der umlaut herrscht erst seit dem 19. jh. unbestritten, bis dahin gehen umlautlose formen, von Adelung und Campe als oberdeutsch verworfen, oft bei demselben schriftsteller nebenher ( z. b. noch bei Wieland 1, 149 u. o.; Kant 6, 355 ; Herder 15, 85 ; Göthe 35, 101 W.; Schiller 1, 168 ; 4, 259; Hölderl…