Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ungewinn m.
ungewinn , m. , gegenstück zu gewinn; im nhd. selten geworden ( für das 17. jh. stehen hier keine zeugnisse zu gebote ) ; ohne plural. mhd. ungewin schaden, nachtheil, unglück, verlust, niederlage. mnl. ongewin, nl. veraltet. vgl. übergewinn , miszgewinn, nichtgewinn; unfromme, m.; schaden, nachtheil, einbusze, verlust, beeinträchtigung, benachtheiligung, abbruch u. dgl. ( Sanders syn. 1882, 18 ff. ) die nhd. verbindungen zehren von der entwicklung der ä. spr., selbständiges scheint bis ins 18. jh. kaum versucht zu sein: das wirt ewr ungewin Neidhart Fuchs 175 B.; das wär mein ungewyn Hätzleri…