Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ungeschaffenlich
ungeschaffenlich , unschaffenlich, auch ungeschaffenglich ( Keisersberg sünden d. munds 14 a ), ungeschäffenlich, ungeschafftlig, unschafflich; adv., später auch adj., einem mhd. unbelegten ungeschaffenlîche entsprechend ( ahd. unscaflihho gl. 1, 249, 37 zu unscaf superstitio 249, 34; vgl. nl. onschappelijk; schwed. oskaplig; engl. unshapely zu scaf, skap); schriftsprachlich veraltet, im schweiz. stark entwickelt und bis heute lebendig. Staub-Tobler 326 f. (geschaffenlich [ s. d. ] folgt ungeschaffen increatus ). die bed. ist schriftsprachlich den übrigen bedd. von ungeschaffen im wesentlichen…