Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ungenöt(h)igt part.-adj. adv.
ungenöt(h)igt , part.-adj. adv. zu nöt(h)igen. nl. ongenoodigd. wie ungenöt: der glaube wil willig, ungenötigt angezogen werden Luther 10, 3, 18, 12 W.; ungenötigte bekanntnisz Beuther praxis rer. crim. 96 a ; Eyering 1, 341 ; einen ungenöthigten willen V. Weigel stud. univ. B 7 b ; dasz der reime ungenöhtiget .. wiederholet wird Harsdörffer trichter 1, 97 ; die wirklich ungenöthigte groszmut des königs Varnhagen tageb. 4, 75 . vgl. unbenöthigt. technisch wie ungeniet ( s. d. ), ungenüdt, ungenöt: ungenötiget honig Braunschweig distillierb. 17 a ; u. oder jungfrawen honig Würtz wundartzn. 112 …