Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unabänderlich adj. adv.
unabänderlich , adj. adv. , wie die meisten zusammensetzungen mit ander, andern, ändern, endern ( Lexer 1, 56. 552 ; Dietz 1, 73 a ; zeitschr. f. d. wortf. 4, 125; Mauthner wb. d. phil. 2, 516 ) erst in neuerer sprache gebildet Heynatz antibarb. 1, 3 ; gegensatz zu dem selteneren abänderlich; von dem litterarisch nicht belegten unabänderbar ( Sanders wb. 1, 32 b ) ein wenig unterschieden Wilmanns gr. 2, 499, 2 , insofern bei unabänderbar mehr das activum, bei unabänderlich mehr das medium vorausgesetzt wird; jünger, abstracter und mehr litterarisch als unveränderlich ( s. u. ), mit dem es gele…