Hauptquelle · Mittelniederdeutsches Wb.
ümmebêden stv.
ümmebêden , um- , stv. : 1. überall mitteilen, „ Vnde welk borghermester aldus weme gheleyde geue, de scholde dat vmmebeden den anderen borghermesteren in den wykbelden, vp dat se dat mede wusten alse se erst kunnen ” (Ub. Brschwg. 1, 154), „ Do leidt der rad ummebeiden , das nimandt so kone were die ihn verborge ” (Münst. Gqu. 3, 79). — 2. auffordern , „ Wes bomtelghe up des anderen eghen gat eme to scaden, de scal ime umbeden, des se sint, mit gherichte, dat he se af houwe ” (Gosl. StR ed. Ebel 71).