Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
überschwang m.
überschwang , m. , älter überschwank, vgl. hiezu o. th. 9 sp. 2220, s. v. schwang. 1 1) das sich hinaus, hinauf, hinüber schwingen: da tuot der geist einen überswank in das götlich abgründe Tauler pred. 152, 35 Vetter; 252, 17; von der bewegung der wagschale: überschwanck nehmen, gagner le dessus Rädlein (1711) 907 b ; der wage ... den überschwang geben F. H. Jacobi 2, 398 ; bei überschwang auf der einen seite ist die andre schaale nie im gleichgewichte Herder 24, 157 . 2 2) als zustandsbezeichnung: was über das masz des gewöhnlichen oder erwarteten hinausgeht. die entwicklung aus einem fechte…