Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
überschleichen v.
überschleichen , v. , mhd. überslîchen. A A. in untrennb. verbindung: jem. schleichend überfallen. A@1 1) mit persönl. subj. A@1@a a) in der spr. d. soldaten: den feind, das lager, einen wachtposten ü., s. Horn soldatenspr. 85 ; ein feldherr ( musz ) biszweilen die schildwachen überschleichen und nachsehen, ob sie auch ihr devoir ... beobachten Fleming (1726) 186 ; doch hat ers ( der könig die Böhmen ) überschlichen hist. volkslieder (1504) 242, 48 Liliencron; .... der in der nacht allein das heer des feindes überschleicht .... wird der allein gepriesen? Göthe I 10, 83 Weim. A@1@b b) in weiter…