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überab

nhd. bis Dial. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

überab

Bd. 23, Sp. 125
überab, richtungsadv., hinab, hinunter. vgl. oben über c. acc. 1. schriftsprachlich und in den maa., z. b. ewərâ, über etwas herab wb. der Münsterthaler ma. in Straszb. stud. 2, 146; öberaba, oberabi von oben hinab Tobler Appenzeller sprachschatz 341a; im älteren nhd. mehr im gebrauch als in der neueren sprache: trincken, dasz es an beiden orten überab lauft in den bart Keisersberg narrenschiff 44b; und zuket in (den wolf) der stark flusz des wassers überab Stainhöwel Aesop 216; das schiff sol umgestürtzt seyn, damit der regen und wasser überab scheuszt Fronsperger kriegsb. 1, 78b; da der (strudel) ... gar kein schiff ... überab läszt Stumpf Schwytzerchron. 689a; hie steht ein bapst mit seinem hut, und ein einhorn stöszt ihm den überab Paracelsus opera 2, 586. meist verengt: kopfüber hinab, praeceps Aventin 1, 570, 22; überabstürzen, -werfen precipitare Diefenbach gloss. 452a; (die Juden) furten den herren uff ein felszen, wolten in überab gestürtzt haben Keisersberg narrenschiff 36a; daraus: überabstürtzung, precipitium Diefenbach a. a. o.; praecipitatio Calepinus undec. ling. 1124b. in verbindung mit fallen, fällen, springen, sprengen, schlagen, werfen, schieszen u. s. w.: der wilde held viel überab. ring 52c, 36; gar vil die clummen uf die böum ... man schosz sie als die kregen (krähen), man stachs mit spieszen überab, ir gefider in kein hilfe gab, der wind mocht si nit wegen volksl. (1476) nr. 142, 22 Liliencron; und stosz darneben über hauf man und pferd alles überab Teuerdank 115, 46; ein mutwillig pferd, das musz man stets im zaum haben, es würft in (den reiter) sunst überab Keisersberg brösamlin 2, 67b; warfen und schossen, trafen ir etliche auf der mauren, bisz sie überab ins wasser burtzleten buch d. liebe 219, 3; determiniert: überabhin weinen dasz eim die trähen überabhin lauffend Frisius 463a.
1874 Zeichen · 41 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    überab

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    überab , richtungsadv., hinab, hinunter. vgl. oben über c. acc. 1. schriftsprachlich und in den maa., z. b. ewərâ, über …

  2. modern
    Dialekt
    über ab

    Elsässisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    über ab [ewər â M. ] über etwas herab: der Bue b is t vom Kirsebaüm üwer a b gheit M. ‘und felst alsbald über ab ( vom P…

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Wortbildung

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1 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von ueberab 2 Komponenten

ueb+erab

ueberab setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

ueberab‑ als Erstglied (1 von 1)

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Cotta, M. (2026). „ueberab". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 16. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/ueberab/dwb?formid=U00194
MLA
Cotta, Marcel. „ueberab". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/ueberab/dwb?formid=U00194. Abgerufen 16. May 2026.
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Cotta, Marcel. „ueberab". lautwandel.de. Zugegriffen 16. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/ueberab/dwb?formid=U00194.
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