Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
überab
überab , richtungsadv., hinab, hinunter. vgl. oben über c. acc. 1. schriftsprachlich und in den maa., z. b. ewərâ, über etwas herab wb. der Münsterthaler ma. in Straszb. stud. 2, 146; öberaba, oberabi von oben hinab Tobler Appenzeller sprachschatz 341 a ; im älteren nhd. mehr im gebrauch als in der neueren sprache: trincken, dasz es an beiden orten überab lauft in den bart Keisersberg narrenschiff 44 b ; und zuket in ( den wolf ) der stark flusz des wassers überab Stainhöwel Aesop 216 ; das schiff sol umgestürtzt seyn, damit der regen und wasser überab scheuszt Fronsperger kriegsb. 1, 78 b ; d…