Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
turteltäubchen n.
turteltäubchen , n. , diminutivum zu turteltaube, s. dort u. vgl. turteltäublein u. mndl. tortelduyvelkijn; über das verhältnis der suffixe -lein und -chen in der literar. überlieferung s. Henzen dt. wortbildg. (1947) 150 . turteltäubchen tritt im frühnhd. neben älteres ( obd. ) turteltäublein und drängt dies in der schriftsprache allmählich zurück. mundartlich wird es nur vereinzelt üblich: turdeldeifchen ( mit entrundung des äu) Ph. Laven ged. i. Trierer ma 280 . gelegentlich findet sich in älterer sprache die unsynkopierte form turteltäubichen bei Liscow ( s. u. 1 , sowie bei Henzen a. a. o…