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tunker

nhd. bis Dial. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

tunker m.

Bd. 22, Sp. 1806

tunker , m. , im obd. verbreitete ableitung von tunken. 1 1) als nomen agentis zu tunken I A 1 a in den zusammensetzungen surmilich tunker ' geizkragen, der nur von kartoffeln und saurer milch lebt ', tüpfeletunker ' einer, der gerne die sauce auftunkt ' bei Martin-Lienhart els. 2, 694 a . 2 2) ' bissen zum eintauchen ' Fischer schwäb. 2, 469 , vergl. tunk. 3 3) ' bückling ' Fischer ebda. 4 4) ' mit engelrot gefülltes gefäsz der zimmerleute, in das die schnur eingetaucht wird ' Unger-Khull steir. 183 . 5 5) ' knicks ', vgl. tunken II B 2 a: reden, liebes mädchen, musst du ja nicht anders, als …

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    tunkerm.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    tunker , m. , im obd. verbreitete ableitung von tunken. 1 1) als nomen agentis zu tunken I A 1 a in den zusammensetzunge…

  2. modern
    Dialekt
    Tunker

    Elsässisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Tunker [Tùkər Obsteinbr. Str. ; Demin. –lə Str. ] m. Tunkschnitte.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit tunker

2 Bildungen · 2 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von tunker

tunk + -er

tunker leitet sich vom Lemma tunk ab mit Suffix -er.

Zerlegung von tunker 2 Komponenten

tun+ker

tunker setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

tunker‑ als Erstglied (2 von 2)

Tunkerdäpfel

RhWB

tunk·erdaepfel

Tunk-erdäpfel toŋkEərpəl Schleid-Blumenth Pl.: Pellkartoffeln, in Essig-, Zwiebeltunke genossen.