Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
tunker m.
tunker , m. , im obd. verbreitete ableitung von tunken. 1 1) als nomen agentis zu tunken I A 1 a in den zusammensetzungen surmilich tunker ' geizkragen, der nur von kartoffeln und saurer milch lebt ', tüpfeletunker ' einer, der gerne die sauce auftunkt ' bei Martin-Lienhart els. 2, 694 a . 2 2) ' bissen zum eintauchen ' Fischer schwäb. 2, 469 , vergl. tunk. 3 3) ' bückling ' Fischer ebda. 4 4) ' mit engelrot gefülltes gefäsz der zimmerleute, in das die schnur eingetaucht wird ' Unger-Khull steir. 183 . 5 5) ' knicks ', vgl. DWB tunken II B 2 a: reden, liebes mädchen, musst du ja nicht anders, …