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trümmel

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

trümmel n., m.

Bd. 22, Sp. 1348
trümmel, trummel, n., m.; ableitung von trumm, n., mit l-suffix, z. t. mit deminutivem charakter. allgemein '(kleines) stück' (s.trumm A 3): von aines drümls wegen, das gar nicht ausgemacht ist (1508) bei Schöpf tirol. 761; die zubrochene stückle und trümmel Amadis (1583) 5, 171; (er) liesz all köstlich chrystallen geschirr ... all zu kleinen trummeln schlagen R. Lorichius paedag. princ. (1595) 429; alsz wenn allesz zu drümmel und boden gehen wolte L. Peccenstein theatrum sax. (1608) 6, 43; die zung ... hat der teufel ... in so viel stückel zerbissen, dasz in ein jedes land der ganzen welt ein trümmel gefallen Abr. a s. Clara s. w. (1835) 19, 220; der soll ein trümmel von ein'n poeten gwesn sein bei Mareta österr. volksspr. 15. entsprechend trumm A 1 b 'fadenende', bildlich: ein miracul, dasz eim das trümel auszgeth J. J. Schwabe tintenfäszl (1745) 3; ich habs beym rechten trümmel erwischt ebda vorr. a 5a. wie trumm A 3 a β, für 'holzklotz, holzrolle' u. dgl., vgl. trümmel, m., 'holzrolle, rundes stammholz' bad. wb. 577a, drummel, m., 'kurzes dickes endstück, walzenförmiges stück holz, hartes excrement' Mensing schlesw.-holst. 1, 897, vgl. Dähnert plattdt. 91 und drümmel 'kleiner, derber stock; getrockneter kot' rhein. wb. 1, 1524. in älterer sprache von einem stück land: ein drumbel zu Heiligenbörne, ein drumbel in Heiligwert (1333) bei Ch. Schmidt elsäss. 68b (zur form s. sp. 1336); teyn graze und een trymel gras an der westerzijdt (1492) ostfries. urkb. 2, 1308 Friedl., vgl. drömel kleines ackerstück Lasch-Borchling mnd. hwb. 1, 1, 484. wie trumm A 4 übertragen, klotziger mensch: so kommt ein fischer auf ihn zugeschwommen, ein trümmel wie ein baum Pfeffel poet. vers. (1812) 10, 125; vgl. trummel dicke, plumpe frau Martin-Lienhart 2, 757a; rhein. drümmel (neben drombel) 'kurzer, aber derber, gestauchter, stämmiger mensch' rhein. wb. 1, 1525; vgl. auch 3trumpel.
1939 Zeichen · 66 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    trümmeln., m.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +2 Parallelbelege

    trümmel , trummel , n., m. ; ableitung von trumm, n., mit l- suffix, z. t. mit deminutivem charakter. allgemein '( klein…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit truemmel

3 Bildungen · 2 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

Zerlegung von truemmel 2 Komponenten

trum+mel

truemmel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

truemmel‑ als Erstglied (2 von 2)

trümmelig

DWB

trümmelig , trümmelecht , adj. , zu trummel, m.; ' taumelig, schwindlig ' ( vgl. drumelich teil 2, 1457): ( die wäscherin wurde ) so trümlig…

Trümmelken

WWB

trum·melken

Trümmelken n. [verstr.] 1. Trommel (Kinderspielzeug) ( Dor Wl ). — 2. dicker, (geschwollener) Bauch. — Ra.: Se hïet ’t Trümmelken vull ist s…

Ableitungen von truemmel (1 von 1)

getrümmel

DWB

getrümmel , n. , verbalsubstantiv zu trumeln, drummeln, vgl. theil 2, 1457. vgl. drümmel, schwindel Stalder 1, 314 ; trummel Schmeller 1 2 ,…