Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
trostbar adj.
trostbar , tröstbar , adj. das mhd. trôstbære ist, zumal in der schule Konrads v. Würzburg, häufiger; vgl. Otto Messner epitheta ornantia bei Konrad v. Würzburg ( diss. Tüb. 1931) 34; vorher noch im eigentlichen sinn von trostbringend: daz wort ( der name ) ist trôstpâre exodus 429 Kossmann; si woltenz alle da vür hân daz undr in niemen wære, ze nôt sô trôstbære ( hilfsbereit ) gute frau v. 718 , zs. f. dt. alt. 2, 414; in die selben ou regent trôstbærez tou liedersaal 1, 106 Laszberg; später allgemeineres epitheton: und fröuten sich der mære, daz in sô trôstbære helt ze helfe kâmen Reinfried …