Eintrag · Deutsches Rechtswörterbuch
Trinkwein
Trinkwein, m..
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die von K. sullen einem herren von T. ... einn wagen stellen zu seinem trinkwein, lechner und hofsteter ros darein stellen, damit der trinkwein in den hof gen A. und dar zu fürenAnf. 15. Jh. NÖsterr./ÖW. IX 827 Faksimile
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ghelijc dat onse gheduchte heere ... assisevrij sijn van haren drincwijne in de wijnassise, sijn sij voortan vrij in alle d'andere assisen1417 Stallaert I 377 Faksimile
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es soll auch ein ieder burger von sinem eigenen drinckwin halp ungelt geben1492 Buchen 286 Faksimile
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es mag ouch ein yeder würdt in der erne einen omen trinckhwein in sinem huß haben, doch sol derselb mit rotem win geferbt werden1509 Alsatia 1862/67 S. 203
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ist vnßer hertzog U.s mainung, daß kainem gastgeb oder stoͤtten wein schennckhen kain trinckwein am vnngelt abgezogen werden soll1514 Reyscher,Stat. 386 Faksimile
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wie man die burger mit irem trinck-wine halten sollum 1540 TrierWQ. 50 Faksimile
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who XIII aimer außgeschenckt würdt, ist man ein fuder zu verungelten schuldig, also dz der dreizehendt aimer dem würdt für trinckwein abgezogen würdt16. Jh. Boxberg 789 Faksimile
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[vngelt:] daran dem würt für seinen trinckwein nachgelaßen 8 ohm1626 HornbachRechn. 45
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so solle allen denjenigen, so selbst weingewächs haben oder so damit handlen, heiter abgestelt seyn, außeren verbottenen landtwein zu ihrem trinckwein einzulegen1703 BernRQ. II 11 S. 352 Faksimile
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ez sol och nieman mer geben von ainem fůder ze trinkwin, so man den win ablat, danne der gast ain mass und, der win verkofft, och ain mass1384 KonstanzRbfRotB. 27