Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
tribüne f.
tribüne , f. das wort ist zuerst und vorübergehend in mhd. zeit aus mlat. tribuna entlehnt: ein tribun Havich der Kellner st. Stefans leben 4318 Mc Clean; ohne quellencitat: trybûne Weigand-Hirt 5 2, 1070. neuerdings im 18. jh. aus frz. tribune; die schreibung tribune ( s. die belege u. 3) gegenüber tribüne ist zu beginn des 19. jh. fast überwunden. 1 1) wie mlat. tribuna ' epitaph ', s. du Cange 8, 177 a : ( für st. Stefans gebeine wird ein münster gebaut ) ein tribun man vor dem chor vie, daran man chainen mermel lie, man legt darein ein edl stain, der paide nacht und tag schain, als ob es e…