Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
treuherzigkeit f.
treuherzigkeit , f. , taucht erst zu Luthers zeiten auf, erreicht seinen höhepunkt in dem jahrhundert der empfindsamkeit. über das verhältnis der beiden bedeutungsgruppen s. treuherzig . 1 1) der hauptnachdruck liegt auf der ersten hälfte des compositums, die anwendungen entsprechen denen von treue III A 1. im politischen, im familiären, im allgemein menschlichen bereich: Mosi trewhertzigkeit Luther 16, 328 anm. W.; als nun der weisz ritter Löwens trewhertzigkeit ( vertragstreue ) vernahm buch der liebe (1587) 365 c ; hat herr Ludwig ( herzog von Württemberg ) ... ausz sonderer gnädiger trewhe…