Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
treibrad n.
treibrad , n. 1) ' das bewegende rad einer maschine ' Mothes baulex. 4, 366 ; neben triebrad ( s. d. ). vereinzelt seit dem 18. jh. bildlich und eigentlich: got gebe, das nicht eine unlautere begierde, sich einen namen in der welt zu machen, das treibrad des gantzen werkes sei (1740) in zs. f. brüdergeschichte 2, 1, 60; wo kann man die kunstgriffe zu regieren, die treibräder groszer handlungen, ... besser entdeckt finden, als in der geschichte? J. J. Schwabe belustigungen 8, 255 ; ich war schon seit langer zeit wirklich an das treibrad der justiz geschmiedet ( an Hippel, 1798) bei H. v. Müller…